Flexibel, effizient und vernetzt arbeiten: Das Multi-Tenant-Gebäude am Südkreuz

Flexibel, effizient und vernetzt arbeiten:  Das Multi-Tenant-Gebäude am Südkreuz

Berlin, 14.10.2026

Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr die Anforderungen an moderne Bürogebäude. Gefragt sind Orte, die konzentriertes, individuelles Arbeiten ebenso ermöglichen wie kreativen Austausch, die an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden können und Vernetzung fördern. Räume sind dabei weit mehr als eine funktionale Hülle: Sie schaffen den Rahmen für innovative Zusammenarbeit, Kommunikation und neue Ideen.

Am Berliner Südkreuz wird von der berlinovo ein Gebäude realisiert, das diesen Ansprüchen Rechnung trägt. Auf dem S!nn-Campus entsteht neben der künftigen Unternehmenszentrale der BSR ein 17-geschossiges Multi-Tenant-Gebäude in zirkulärer Holzhybrid-Bauweise. Es verbindet flexible Büroflächen, Orte der Begegnung und nachhaltige Architektur zu einer Arbeitswelt, die sich an den Bedürfnissen ihrer künftigen Nutzerinnen und Nutzer orientiert.

„Beim Bau einer solchen Immobilie geht es nicht nur um die Statik, Ästhetik und Technik“, betont Carsten Pohnke, Bereichsleiter Immobilienmanagement Gewerbe bei der berlinovo. „Entscheidend bei der Planung ist die Berücksichtigung der Menschen, die darin arbeiten und einen großen Teil ihres Tages dort verbringen werden.“

Verkehrsgünstige Lage am Südkreuz

Das besondere Konzept beginnt mit der exponierten Lage der Immobilie am Bahnhof Südkreuz. Über einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Berlins ist das Gebäude leicht und schnell erreichbar. Das weithin sichtbare Hochhaus setzt dabei in unmittelbarer Nachbarschaft zum Innovations-Standort EUREF-Campus einen neuen architektonischen Akzent im Bezirk. Die Fassade vermittelt ebenso wie der offene Eingangsbereich Transparenz und Helligkeit. „Es soll ein einladender Ort entstehen, zu dem die Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besucher gerne kommen und an dem sich alle wohlfühlen“, sagt Pohnke.

Multi-Tenant bedeutet am S!nn-Campus dabei nicht nur, verschiedenen Unternehmen effizient unter einem Dach neuen Raum zu geben. Neben Innovation geht es immer auch um Interaktion und Kollaboration. Vorgesehen ist eine Gemeinschaft von Mietern, die zueinander passen. Eine Etage bildet dabei im Vermietungskonzept die kleinste Mieteinheit. Innerhalb der baulichen Vorgaben entstehen offene Flächen, Gruppen- und Einzelbüros, hybride Raumkonzepte sowie Ruhe- und Rückzugszonen nach Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer. Abhängig von der mieterkonkreten Belegungsplanung bietet das Gebäude Platz für rund 1.200 bis 1.400 Beschäftigte.

Das großzügige Atrium verbindet die Etagen über Sichtachsen und sorgt für eine offene Atmosphäre im gesamten Sockelbau. Neben Gastronomie und Einzelhandel ist im Erdgeschoss ein Coworking-Bereich vorgesehen. Das öffentlich zugängliche, oberste Geschoss soll als „Hochpunkt“ der Konzeption einen besonderen Raum für Begegnung und Veranstaltungen bieten.

New Work und nachhaltige Konzepte

Die Grundidee der gesamten Planung heißt New Work. Der Ansatz stellt die Bedürfnisse der Beschäftigten stärker in den Mittelpunkt. Es geht nicht um die Frage Homeoffice oder modern gestaltetes Büro, sondern um Arbeitskultur. Dabei soll der Ort auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber stärken und im Wettbewerb um Fachkräfte einen Unterschied machen. Die Büroflächen am S!nn-Campus sollen deshalb nicht nur heutigen Anforderungen genügen, sondern auch zu den Generationen passen, die künftig ins Berufsleben starten.

Zu einem zukunftsweisenden Arbeitsort gehört auf dem S!nn-Campus auch der verantwortungsvolle Umgang mit Energie, Materialien und Fläche. Neben der zirkulären Holzhybrid-Bauweise sind Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen-Technik, Photovoltaik und Regenwasserretention vorgesehen. Sichtbares Holz in den Deckenbereichen und Lamellen macht den Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Beschäftigten unmittelbar erlebbar.

Teil eines wachsenden Innovationsclusters

Am S!nn-Campus entsteht kein abgeschlossener Bürokomplex, sondern ein vernetzter Arbeitsort. Ein Raum für alle, denen Sichtbarkeit, Vernetzung, gute Anbindung wichtig sind und die ihre Arbeitswelt neu ausrichten wollen, etwa für landeseigene Einrichtungen oder öffentliche oder private Unternehmen aus den Bereichen Infrastruktur und Energie.

„Das Gebäude passt zum Südkreuz, weil es nachhaltige Architektur, moderne Arbeitswelten und städtische Transformation zusammenbringt. Wer hier einzieht, mietet nicht nur innovative Büroflächen, sondern wird Teil eines dynamisch wachsenden Innovations- und Infrastrukturclusters in Berlin“, sagt Carsten Pohnke.

Das Projekt im Überblick

  • Standort: Berliner Südkreuz / Schöneberger Linse
  • Geschosse: 17 Stockwerke
  • Bauweise: Zirkuläre Holzhybrid-Bauweise
  • Arbeitsplätze: ca. 1.200 bis 1.400
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